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Nach über zwei Jahren harter Arbeit, viel Ungewissheit und trotz der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie kann Puccinis »La Bohème« als studentische Produktion im Experimentiertheater an den Start gehen. Es wurde gemalt, gesungen, diskutiert und natürlich geprobt. Mit unseren Sängerinnen und Sängern sowie einem musikalischen Team der Hochschule für Musik Nürnberg werden wir Puccinis Oper in der Fassung von Jonathan Dove spielen.

Im Rahmen der Ringvorlesung werden interdisziplinäre Perspektiven auf das komplexe Zusammenspiel von Digitalität, Bildung und Ethik entwickelt. Über medienpädagogische, schulpädagogische und fachdidaktische Perspektiven hinaus, wirft die Veranstaltungsreihe mit Vorträgen aus medienwissenschaftlicher, juristischer und kommunikationswissenschaftlicher Sicht einen Blick über den pädagogischen Tellerrand. – Mit einem Beitrag von Prof. Dr. Christian Schicha (ITM) am 14. Juni: »Digitale Bildethik – Eine Bewertung von Bearbeitungen politischer Motive«.

Was ist Wahrheit und gibt es sie überhaupt? Das Spiel von gelogenen, inszenierten und  (als) wahr genommenen Wahrheiten gestaltet den Alltag unserer aller Leben. Wir spielen dabei mehrere Rollen und legen diese nie ab. Auch im Privaten spielen wir eine private Rolle, die nur für uns bestimmt ist. Das Schauspiel auf der Bühne des Alltags. Eine Bühne, die uns das Spielen vorgibt. Ein Skript, das uns sagt, welcher Wahrheit wir gerade angehören. Leben wir stetig in Wahrheiten der Anderen und haben wir überhaupt selbst eine Wahrheit? Wie viel Wahrheit kann also in einem Theaterstück stecken?

Das Institut für Alte Sprachen der FAU lädt herzlich am 25. Februar 2022 zu den DIDAGMATA ein. Unter dem Rahmenthema »Dystopien« werden Vorträge aus der Latinistik, Anglistik, Theologie und Theater- und Medienwissenschaft zu hören sein. Der Beitrag von Dr. Peter Podrez (ITM) widmet sich dem Thema »Urbane Schreckensräume - Zur Relevanz des Dystopischen in medialen Stadtvisionen«.

»Zigeuner«-Figuren bevölkern Oper und Operette des 19. und 20. Jahrhunderts: Sie stehen für ein freies Leben außerhalb bürgerlicher Normen. Gleichzeitig ist die Diskriminierung der Roma-Minderheiten damals wie heute an der Tagesordnung. Das wissenschaftliche Symposium des Staatstheaters Nürnberg und des ITM fragt: Wie kommt es zu diesem Widerspruch zwischen Kunst und Realität? Und wie kann das Theater heute angemessen mit diesen Figuren umgehen?