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Das ITM ist am 21.5. mit zwei Präsentationen im Experimentiertheater vertreten: Um 19 Uhr fragen sich Sandra Leupold (Regie), Katarzyna Rabczuk (Sopranistin), Tammin Julian Lee (Klavier) sowie Clemens Risi (ITM), ob und wie sich ein eine Emotion proben lässt. Ab 21 Uhr öffnet sich ein Erfahrungsraum, der mittels audiovisuellem Medienmaterial, Lesungen und Aufführungen das Sentimentale sinnlich erlebbar macht. Gezeigt werden u.a. Ergebnisse eines Projektseminars unter der Leitung von Kay Kirchmann (ITM). – Die Präsentationen werden auch als Live-Stream übertragen.

Barbie wäre als Mensch gar nicht lebensfähig. Barbie ist eine Puppe. Wir aber, wir sind aus Fleisch und Blut. Wir sind lebendig, und wir bestimmen selbst, über unsere Körper, was wir mit ihnen machen wem wir sie zur Verfügung stellen. Wir entpuppen uns. Wir sind Frauen* im Alter zwischen 19 und 35 Jahren. In den letzten Wochen haben wir uns mit Weiblichkeitsvorstellungen aus unserem Leben, aber vor allem mit dem Ideal der Barbie auseinandergesetzt.

Nach über zwei Jahren harter Arbeit, viel Ungewissheit und trotz der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie kann Puccinis »La Bohème« als studentische Produktion im Experimentiertheater an den Start gehen. Es wurde gemalt, gesungen, diskutiert und natürlich geprobt. Mit unseren Sängerinnen und Sängern sowie einem musikalischen Team der Hochschule für Musik Nürnberg werden wir Puccinis Oper in der Fassung von Jonathan Dove spielen.

Was ist Wahrheit und gibt es sie überhaupt? Das Spiel von gelogenen, inszenierten und  (als) wahr genommenen Wahrheiten gestaltet den Alltag unserer aller Leben. Wir spielen dabei mehrere Rollen und legen diese nie ab. Auch im Privaten spielen wir eine private Rolle, die nur für uns bestimmt ist. Das Schauspiel auf der Bühne des Alltags. Eine Bühne, die uns das Spielen vorgibt. Ein Skript, das uns sagt, welcher Wahrheit wir gerade angehören. Leben wir stetig in Wahrheiten der Anderen und haben wir überhaupt selbst eine Wahrheit? Wie viel Wahrheit kann also in einem Theaterstück stecken?

Das Institut für Alte Sprachen der FAU lädt herzlich am 25. Februar 2022 zu den DIDAGMATA ein. Unter dem Rahmenthema »Dystopien« werden Vorträge aus der Latinistik, Anglistik, Theologie und Theater- und Medienwissenschaft zu hören sein. Der Beitrag von Dr. Peter Podrez (ITM) widmet sich dem Thema »Urbane Schreckensräume - Zur Relevanz des Dystopischen in medialen Stadtvisionen«.