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Selbstverständnis

Die Studiengänge am Institut befassen sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Künste und Medien: von Theater, Tanz und Performance-Kunst über Film, Fernsehen, Fotografie, die akustischen und digitalen Medien bis hin zu Aufführungen in Kultur, Politik und Alltag. Geboten wird ein wissenschaftliches Studium, also keine künstlerisch-praktische Ausbildung wie z.B. an einer Kunsthochschule oder Medienakademie. Allerdings wird das theoretische Wissen immer wieder auf praktische Erfahrungen bezogen, so dass sich theoretische und praktische Studienanteile produktiv ergänzen und gegenseitig inspirieren. Es geht also nicht nur um einen berufsorientierten Transfer von Theorie in Praxis, sondern auch um die Bedeutung praktischer Fragestellungen innerhalb der Theater- und Medienwissenschaft.

Für diese Austauschprozesse gibt es am Institut unterschiedliche Schauplätze und Formate: An erster Stelle stehen die praxisorientierten Lehrveranstaltungen, die im Bachelor- und im Masterstudium angeboten und von allen Studierenden besucht werden. Dazu zählen Übungen in den Bereichen Theater- / Medientechnik und Dramaturgie sowie Praxisprojekte aus den unterschiedlichen Feldern des Theaters und der Medien. Viele dieser Veranstaltungen werden von externen Lehrbeauftragten angeboten, die ihre Erfahrungen aus der Berufspraxis einbringen und den Studierenden Einblicke in mögliche künftige Berufsfelder bieten.

Im Bachelor-Studiengang Theater- und Medienwissenschaft ist eine Praxisschiene mit drei Modulen implementiert:

Grundlagenmodul Praxis (2. FS)

  • Theorien der Praxis (Propädeutikum)
  • Technische Übung

Aufbaumodul Praxis (3.+4. FS)

  • Projektseminar #1
  • Projektseminar #2

Vertiefungsmodul Praxis (5.+6. FS)

  • Projektseminar #3
  • Oberseminar Praxisreflexion

Grundlegende Gedanke dieser Formate ist eine Annäherung an Wissensbestände, die durch selbst konzipierte Handlungen erschlossen werden können; der Voraussetzungsreichtum von ‚Praxis‘ wird theoretisch in einem propädeutischen Format diskutiert und durch eine individuell zu wählende Übung (aus den Bereichen Theater-, Darstellungstechnik, Medienpraxis u.a.) ergänzt. Daran schließen sich drei Projektseminare an, die den Studierenden die Möglichkeit eröffnen sollen, zu einer das jeweilige Format thematisch rahmenden Themensetzung, eigenen Ideen praktisch nachzugehen und ergebnisorientiert zu arbeiten. Den Abschluss der Praxisschiene bildet das Oberseminar Praxisreflexion, in dem über die in den vorhergehenden Semestern entstandenen Praxisprojekte der Frage nachgegangen wird, welche Erfahrungen bei der Konzeptentwicklung und Realisierung der eigenen Projekte zu Problemstellungen und Lösungsansätze geführt haben und inwieweit sich dieses Wissen mit Begriffen und Forschungsfragen der (anderen – und ebenfalls belegten) BA-Module bzw. der Fachwissenschaften verbinden lässt.

Auch in den Master-Studiengängen am ITM sind Bezüge zur Praxis gegeben; weitere Informationen dazu erhalten Sie auf den jeweiligen Studiengangs-Webseiten.

Eine wichtige Rolle für das Selbstverständnis des Instituts (und das Selbststudium der Studierenden) spielen, neben Kooperationen mit externen Partnern, auch die eigenständigen studentischen Initiativen; diese nutzen ebenfalls die bereitstehende technische Infrastruktur, zu der ein professionell ausgestatteter und flexibel nutzbarer Bühnenraum („Experimentiertheater“) sowie Medienstudios (Audio / Video) und Schnittplätze gehören.

 

 

 

 

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