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DFG-Projekt »Ballistische Photo- und Kinematographie«

Die Wissensräume der ballistischen Photo- und Kinematographie, 1860-1960

Leitung
PD Dr. Lars Nowak

Mitarbeiter
Regina Wuzella (Doktorandin); Anna Weithoffer, Julia Michel, Tanja Rohland, Mireille Huditz, Thorsten Singer (studentische Hilfskräfte).

Das von 2011 bis 2015 von der DFG finanzierte Forschungsprojekt Die Wissensräume der ballistischen Photo- und Kinematographie, 1860-1960 untersuchte in einer Verknüpfung von medien-, technik-, wissenschafts- und kulturgeschichtlichen Fragestellungen die Rolle von Photographie und Film bei der Untersuchung von Schüssen und Explosionen im ballistischen Labor. Dabei verfolgte es die Geschichte der ballistischen Photo- und Kinematographie mit ihren spezifischen Brüchen und Kontinuitäten von den ersten Aufnahmen konventioneller Schüsse um 1860 bis zur Aufzeichnung der oberirdischen amerikanischen Atombombentests von 1945-62. Im Vordergrund des Interesses standen wissenschaftliche Bilder, in denen mittels spezieller Hochgeschwindigkeitstechniken Ereignisse kürzester Dauer sichtbar gemacht wurden. Analysiert wurden aber auch Dokumentarphotographien und -filme, welche die fraglichen Experimente einer rhetorisch zu gewinnenden Öffentlichkeit nahe zu bringen versuchten.

Im Rahmen des Projektes wurde im Juli 2014 die Konferenz Medien – Krieg – Raum veranstaltet. Die Ergebnisse dieser Tagung wurden in einem gleichnamigen Sammelband dokumentiert, der Ende 2017 im Fink-Verlag erschienen ist.
 Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungswebsite.

Daneben sind aus dem Projekt weitere Publikationen hervorgegangen. Eine dieser Publikationen finden Sie hier.

Beitragsbild: Courtesy of National Nuclear Security Administration / Nevada Site Office.