Schiel, Lea-Sophie

Dr. Lea-Sophie Schiel

Lehrbeauftragte

Institut für Theater- und Medienwissenschaft
Lehrstuhl für Theaterwissenschaft

Sprechstunden

nach Vereinbarung per E-Mail.

Lebenslauf

  • 9/2020 bis heute
    Postdoc-Stipendiatin des FFL-Stipendiums zur Förderung von Frauen in Forschung und Lehre der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
  • 6/2011 bis heute
    Mitglied des Performancekollektivs Hysterisches Globusgefühl
  • WS 2018/2019 bis heute
    Lehrbeauftrage am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU
  • SoSe 2019 und WS 20/21
    Lehrbeauftragte an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden
  • SoSe 2020
    Lehrbeauftragte an der Universität Hildesheim sowie der Universität zu Köln
  • WS 2019/20
    Lehrbeauftragte der Fachhochschule Mittweida
  • 5/2013 bis 4/2019
    Promotionsstudentin der FU Berlin, Promotionsprojekt: „Das Theater des Obszönen. Über Sex-Performances.“, Betreuer: Prof. Dr. Matthias Warstat (FU Berlin) und Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi (FAU)
  • 10/2014 bis 2/2018
    Promotionsstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung (BMBF), Forschungsaufenthalt in den Niederlanden
  • 10/2012 bis 10/2014 sowie 4-10/2015
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU
  • 9/2012 bis 4/2013
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Büro für Gender und Diversity der FAU
  • 10/2006 bis 9/2012
    Studium der Theater- und Medienwissenschaft und der Philosophie an der FAU, Magistra Artium (M.A.)
  • 9/2010 bis 1/2011
    Studium der Theaterwissenschaft und Philosophie im Rahmen eines Erasmus-Auslandssemesters an der Universität Bern
  • 2007 bis 2010
    Mitglied des Leitungsteams des studentischen Festivals Arena… der jungen Künste, Programmgestaltung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • 11/2009 bis 6/2010
    Teilnehmerin des Austauschprojekts „Home/Heimat“ zwischen der FAU und der Concordia University Montréal

Forschungsschwerpunkte

  • Theater und Politik, politisches Theater
  • Theaterhistoriographie: Theater der 1960er Jahre und studentisches Theater in der BRD
  • Sexualität, Gender und Performance
  • Porn Studies, ‚pornografisches‘ Theater, Obscenity Studies
  • Künstlerische Forschung, kollektive ästhetische Praxis

Mitgliedschaften

  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Theatergeschichte und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates (gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Hulfeld, Prof. Dr. Matthias Warstat und Stephan Doerschel), außerdem Mitglied der Jury der Gesellschaft für Theatergeschichte für die Vergabe des Förderpreises sowie (ab 2020) für die Vergabe des Max Herrmann Dissertationspreises
  • Gesellschaft für Theaterwissenschaft, AG-Gender und AG-Queer
  • Künstlerischer Beirat und Jury des Performing Arts Festivals Berlin 2020

Publikationen

Monografien
  • Sex als Performance. Theaterwissenschaftliche Perspektiven auf die Inszenierung des Obszönen. Bielefeld: transcript, 2020.
  • Theater im politischen Kampf. Motivation und Konsequenz der Auflösung der internationalen Theaterwoche der Studentenbühnen in Erlangen 1968 (= Kleine Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte, Band 48), Berlin 2016.
Sammelbandartikel
  • „The Subversive Potential of Sex-Performances“, in: Emma Rees (Hrsg.): Talking Bodies. Interdisciplinary Perspectives on Embodiment, Gender and Identity, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2020, S. 167-191.
  • „Theater als ‚scheinrevolutionäre Ersatzbefriedigung‘? – Der politische Kampf um das studentische Theater 1968 in der BRD“ in: Michaela Filla (Hrsg.): bilderSTURM: Kunst und Revolte an der Frankfurter Goethe-Universität in den 1960er Jahren (Ausstellungskatalog), Frankfurt am Main 2019, S.185-205.
  • „Gender* – Performativität – Aufführungsanalyse: Überlegungen zur Berücksichtigung von Gender*-Aspekten in der theaterwissenschaftlichen Aufführungsanalyse“ in: Irene Lehmann / Katharina Rost / Rainer Simon (Hrsg.): Staging Gender – Reflexionen aus Theorie und Praxis der performativen Künste. Bielefeld: transcript, 2019, S. 25-47.
  • „‚Macht endlich Schluß!‘ – Abbrüche und Anfänge der internationalen Theaterwochen der Studentenbühnen von 1949 bis 1968 “ in: Hans-Friedrich Bormann / Hans Dickel / Eckart Liebau / Clemens Risi (Hrsg.): Theater in Erlangen. Orte – Geschichte(n) – Perspektiven, Bielefeld: transcript, 2019, S. 245-269.
  • „Nackter als nackt? Die Abjektivierung von Vulvina und Anus am Beispiel von Annie Sprinkles Public Cervix Announcement und Ron Atheys The Solar Anus“, in: Lars Allolio-Näcke / Jürgen van Oorschot / Ute Verstegen (Hrsg.): Nacktheit – transdisziplinäre anthropologische Perspektiven. Münster: Lit, 2019, S. 213-225.
  • „Konkurrenz studentischer Bühnen“, in: Peter Jammerthal / Jan Lazardzig (Hrsg.): Front – Stadt – Institut. Theaterwissenschaft an der Freien Universität 1948-1968. Berlin: Verbrecher, 2018, S. 214-218.
  • „Das Theater des Obszönen. Oder: das Lust-Wissen von Live-Sex-Shows“, in: Marcus Hawel / Herausgeber_innen-Kollektiv (Hrsg.): Work in Progress. Doktorand_innenjahrbuch 2015/16, Berlin: VSA, 2016, S. 193-209.
  • (zusammen mit Sascha Förster und Ann-Christine Simke): „Theater als Gemeinschaftskunst“, in: Theatrium 2/2014.

Künstlerische Arbeiten

https://leasophieschiel.wordpress.com/kuenstlerische-arbeit